Die NHS (National Health Service) stellt Personal von außerhalb ein

Dass es in Großbritannien an einer Vielzahl qualifizierter Rettungssanitäter mangelt, ist ohne Zweifel ein großes Problem. Die NHS reagierte darauf, indem sie Personal aus Polen, Neuseeland und Australien einstellten. Bis zu diesem Zeitpunkt hat der London Ambulance Service 175 Rettungssanitäter aus Australien und Neuseeland nach Großbritannien geholt und eingestellt. Weitere lokale Rettungsstellen uns Berkshire, Buckinghamshire, Hampshire und Oxfordshire begannen qualifizierte Rettungssanitäter aus Polen an ihren Rettungsstellen einzustellen.

 

Quelle: http://www.telegraph.co.uk/news/nhs/11366141/NHS-turns-to-Poland-and-Australia-for-paramedics-in-desperate-staff-shortage.html

Drittes Treffen der Partner des Medilingua-Projektes

Das dritte partnerübergreifende Projekttreffen im Rahmen des Medilingua-Projektes – Advancing Competences in Foreign Languages for Paramedics (2013-1-PL1-LEO05-37769) – fand am 10. und 11. Februar 2015 in der bulgarischen Hauptstadt Sofia statt. Stellvertreter aller Partnerorganisationen fanden sich hier zusammen und nahmen an dem Treffen teil. Während des Treffens wurde zu einem großen Teil darüber diskutiert wie die erste Trainingseinheit bei den Testpersonen aus den verschiedenen Ländern angekommen ist und, ob sie sich als effizient erwiesen hat. Des Weiteren beriet man sich darüber wie es in Zukunft weitergehen soll und wie man die nächsten Einheiten auf die Lernplattform adaptieren kann, sowie über die Aufnahme des Videomaterials, das den Aufgaben hinzugefügt werden soll. Diese Videos sollen in Zusammenarbeit mit Ian Teague, der stellvertretender Direktor des South Central Ambulance Service (SCAS) in Großbritannien ist, entstehen.Während des Treffens arbeiteten alle Partner an den im Vorfeld entwickelten Szenarios und optimierten diese, da einige kleinere Fehler aufwiesen und demnach verbessert werden mussten. Die Stellvertreter der medizinischen Partner (Gesaude und die Universität Rzeszow) gaben und nützliche Hinweise bezüglich der Verbesserung der Videos, sodass sie am Ende für den Nutzer greifbarer und auch realistischer erscheinen werden. Darüber hinaus war es den einzelnen Partnern wichtig multikulturelle Themen anzusprechen und bestimmte Punkte in die Szenarien einzubauen, die für die Rettungssanitäter der jeweils verschiedenen Länder von Relevanz sein könnten.

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Medilingua – Entwicklung des Ausgabesystems

Danmar Computers sind neben ihrer Koordinationsarbeit auch für die Entwicklung des Ausgabesystems, das die Basis für alle erarbeiteten Projektmaterialen darstellt, verantwortlich. Bei diesem System handelt es sich um ein sogenanntes Learning Management System, dabei ist es aber stark an den Verbraucher angepasst und so entwickelt, dass die Trainingseinheiten auch auf mobilen Endgeräten abrufbar sind.

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Zweiter Workshop im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland

Der zweite nationale Workshop fand am 21. Januar 2015 an der Akkon-Hochschule in der deutschen Hauptstadt Berlin statt und an ihm nahmen Rettungssanitäter, die in verschiedenen Bereichen arbeiten teil. Während des Workshops testeten die Teilnehmer die erste didaktische Einheit des Kurses, der nun auch Sprachmaterial und dazugehörige Aufgaben enthielt, sowie Verbesserungen, die während des ersten Workshops empfohlen wurden. Unser didaktischer Entwickler beantwortete alle Fragen und unsere Teilnehmer gaben uns ein sehr positives Feedback, das uns hoffentlich weiterhilft die Plattform weiterzuentwickeln und zu verbessern. Des Weiteren hat die Feuerwehrschule von Berlin einen weiteren Kurs gebucht, der noch dieses Jahr stattfinden wird und inhaltlich von medizinischem Englisch handelt.

Die zunehmend größer werdende Rolle von Rettungssanitätern in Großbritannien

EEC hat im Gespräch mit Ausbildern zum Rettungssanitäter festgestellt, dass Veränderungen im Bereich des Arbeitsfelds der Paramedizin und der des Rettungssanitäters aufgetreten sind. Diese Veränderungen können Auswirkungen auf die Institutionen haben, die diesen Service anbieten, sowie auf die Finanzierung des Berufsfelds. Des Weiteren hat sich die Rolle des Rettungssanitäters vom einfachen Fahrer eines Krankenwagens dahingehend entwickelt, dass sie nun als autonome Systeme fungieren, die in der Abwesenheit eines Arztes klinische Entscheidungen treffen dürfen.

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Rettungssanitäterausbildung in Wales

Die britischen Teilnehmer des Medilingua-Projekts, die von EEC rekrutiert wurden, umfassten unter anderem auch Personen der Swansea Universität in Wales. Wales ist eines der vier Länder, aus denen sich das Vereinigte Königreich zusammensetzt und befindet sich westlich des britischen Hauptlandes. Trotzdem Walisisch formal betrachtet keine europäische Sprache ist, wird sie legal als eine der Landessprachen Großbritanniens angesehen. Es handelt sich um eine keltische Sprache und eine Vielzahl der walisischen Bevölkerung ist dieser Sprache auch mächtig. Die meisten Personen, die Walisisch als Muttersprache sprechen, leben im Nordwesten des Landes, im Südosten verringert sich die Anzahl der Muttersprachler. Die Nutzung von Walisisch kann sich, speziell im Beruf, allerdings als schwierig heraus stellen. In Hinblick auf allgemeines Sanitätspersonal und Rettungssanitäter kann es Probleme geben, da die Chance auf linguistische Barrieren zu treffen aufgrund der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Klienten unfassbar hoch ist. Hinzu kommt, dass Wales und insbesondere der Südosten des Landes von einer multikulturellen Gesellschaft geprägt ist und man somit auf eine Vielzahl verschiedener Sprachen treffen kann.

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