Podcasting und Simulationstraining in Großbritannien

Die britische SCAS ist einer der rekrutierten Teilnehmer des britischen Medilingua-Partners EEC. Die SCAS verfügt über ein immenses, dynamisches Educational and Technologies Team. Die hier Mitwirkenden sind sehr stark in die Entwicklung und Nutzung neuer Technologien für Lehrzwecke, unter anderem Podcasting und Simulation, involviert.

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Medilingua Erfolge: die Partnerschaft zwischen Großbritannien und Polen

Kurz vor Weihnachten des Jahres 2014 wurde in den britischen Nachrichten darüber berichtet, dass einige der größten Ambulanzgesellschaften des Landes Rettungssanitäter aus Polen rekrutierten, die dann an britischen Krankenhäusern arbeiten sollen und das bereits dort angestellte Personal unterstützen und entlasten sollen. In den Berichten wurde vorgeschlagen, dass dies sinnvoll ist, da es in Großbritannien an mehreren 100 Rettungssanitätern mangelt und die Fähigkeiten und Qualifikationen eines polnischen Rettungssanitäters mit denen eines britischen Rettungssanitäters gleichzusetzen sind. Ein weiterer Grund für die Rekrutierung beruht auf dem Fakt, dass eine Vielzahl an polnischer Immigranten in Großbritannien lebt und somit auch Problemen, die durch eine Sprachbarriere entstehen könnten, entgegengewirkt wird.

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Ansichten des britischen Partners

Das Sanitätspersonal in Großbritannien umfasst Angestellte aus dem Bereich der Rettungssanitäter, Notfallmedizintechniker und aus dem medizinischen Notdienst. Der Begriff „Rettungssanitäter” ist streng geschützt und untersteht den Regularien der zuständigen Behörde (Health and Care Professions Council ( http://www.hcpc-uk.org/aboutregistration/protectedtitles )).
Angestellte aus dem Sanitätsbereich arbeiten in den meisten Fällen in einer Ambulanz zusammen mit anderen Angestellten. Typsicherweise besteht die Crew einer Ambulanz aus entweder einem Rettungssanitäter und zwei Notfallmedizintechnikern oder aus einem Techniker und einer Rettungskraft. Derzeit verfügt nicht jedes NHS-Krankenhaus in Großbritannien über mindestens einen Rettungssanitäter, die Tendenz ist jedoch steigend.

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Neues aus Portugal

Seit dem letzten Treffen in Berlin war der portugiesische Partner, Gesaude, sehr produktiv.

Wir haben die Ergebnisse des transnationalen Treffens mit den restlichen Angestellten Gesaudes, mit lokalen Partnern in Pedrógão, mit Rettungssanitätern, die bei INEM arbeiten und mit weiteren Feuerwehrmännern besprochen und ausgewertet.

Des Weiteren wurde der dritte Newlsetter an die Projektteilnehmer und an Personen der Zielgruppe versendet. Darüber hinaus nutzte Gesaude soziale Medien wie Facebook oder aber ihre Website, um zusätzliches Material zu veröffentlichen und die Interessenten über den Stand der Entwicklung des Projekts zu informieren.

Damit wir unseren ersten Workshop im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit organisieren konnten, kontaktierten wir lokale Projektpartner. Da wir geografisch betrachtet weite Gebiete Portugals abdecken, entschieden wir uns vier verschiedene Workshops zu organisieren. Diese Workshops fanden im Oktober 2014 an der INEM Zentrale in Coimbra und an der Hauptzentrale der Feuerwehr in Figueiró dos Vinhos und in Sertã statt. Ein weiterer Workshop wurde an der Berufsschule in Pedrógão Grande abgehalten.

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Bericht über die erste Tagung zur Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland

Am 8. Oktober fand die erste Tagung zur Öffentlichkeitsarbeit, kombiniert mit einem Test der ersten Einheit unseres Trainingsprogramm an der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften, Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin, statt. Am Kurs nahmen 20 erfahrene Rettungssanitäter teil.

Wir begannen mit einer kurzen Vorstellung unserer Sprachschule und präsentierten den Teilnehmern dann die allgemeinen Ziele des Lifelong Learning Programme und erklärten ihnen wie wir auf die Idee für das Projekt kamen. Wir stellten ihnen die verschiedenen Aktivitäten vor und die dazugehörigen Ergebnisse und konzentrierten uns dabei stark auf unsere zuvor durchgeführte Recherchephase.

Im Endeffekt kamen wir dann zur Arbeit mit der Plattform: als erstes stellte der für den Inhalt Verantwortliche ein paar Eckdaten vor informierte die Teilnehmer über die Lehreinheit an sich. Danach waren die Teilnehmer aufgefordert die Plattform für die nächsten 30 bis 40 Minuten mit ihren Tablets, Smartphones oder Laptops zu testen.

Danach hatten die Teilnehmer die Möglichkeit einen Feedback-Fragebogen auszufüllen und über ihre ersten Eindrücke über die Plattform zu diskutieren. Des Weiteren wurden verschiedene Materialien wie zum Beispiel Newsletter, Poster oder Listen zur Eintragung für den Online-Newsletter unter den Rettungssanitätern verteilt.
Die Teilnehmer waren mit der didaktischen Struktur, dem Niveau und der Vielzahl an Vokabeln und Grammatik-Features sehr zufrieden. Die Aufgaben trafen exakt auf die Probleme, die die Teilnehmer bereits im Umgang mit Patienten erlebt hatten zu, wenn es um die Verwendung der englischen Sprache ging. Die Aufgaben waren für sie leicht verständlich und sie mochten den Aufbau und die Struktur der Plattform im Allgemeinen.
Einer der Teilnehmer, der als Lehrer in der Feuerwehrschule Berlins arbeitet, sagte aus, dass er gern einen Medilingua-Workshop zum Thema “Englisch für Rettungssanitäter” anbieten möchte. Wir sind derzeit dabei diesen Workshop zu organisieren und denken, dass wir somit einen sehr wertvollen Partner für die Zusammenarbeit im Rahmen dieses Projekts gefunden haben.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Workshop unserer Ansicht nach ein voller Erfolg war. Die Teilnehmer zeigten ein reges Interesse an dem Projekt und gaben uns ein überaus positives Feedback und konstruktive Kritik und Hinweise für die Zukunft, die uns helfen werden, die Plattform zu verbessern. Des Weiteren buchte die Akkon-Hochschule uns für einen zweiten Workshop für das nächste Jahr.

 

Recherche in Polen

33% (175 Personen) der im Karpatenvorland arbeitenden Notfallfachkräfte nahmen an der Recherche teil. Wie in den Ländern der anderen Projektpartner war der Gegenstand der Recherche herauszufinden, wie es um das Fachpersonal im jeweiligen Land, hier also in Polen, steht. Die Recherche basiert auf den Richtlinien des European Resuscitation Councils zu lebensbedrohlichen Situationen mit denen Fachpersonal  in den Partnerländern bei der Arbeit mit Kindern,  Kleinkindern, Erwachsenen, Schwangeren und Senioren am häufigsten konfrontiert werden.

Der Fokus wurde darauf gesetzt, herauszufinden auf welchem Niveau sich die Fachleute sprachlich und in Bezug auf fachspezifisches Englisch befinden, sowie welche Fähigkeiten und Erfahrungen sie im Bereich von Notoperationen und sonstigen Notfällen aufweisen, und inwieweit sie versiert im Umgang mit mobilen Endgeräten im Rahmen ihrer Arbeit sind. Die gesamte Recherche umfasste insgesamt 541 Notfallfachkräfte aus allen Ländern der Projektpartner.